Ingo Burmester, CEO der DERTOUR Group Hotel Division, richtet die Aufstellung der Hotelsparte strategisch neu aus. Ziel ist die Qualitätssteigerung auf allen Ebenen: ein weiter verbessertes Gästeerlebnis, die Weiterentwicklung aller Produkte und Schärfung der Hotelmarken und Hotelkonzepte sowie die Verbesserung von Prozessen und Services im Sinne der Partner und Mitarbeitenden. All dies sind wichtige Voraussetzungen für ein nachhaltiges Wachstum der Hotel Division, die heute bereits mehr als 120 Hotels und Clubhotelanlagen umfasst.
Neues Hotel Board ernannt
Das neu formierte Hotel Board soll ab sofort alle zentralen Steuerungs-funktionen der Hotel Division standort- und markenübergreifend übernehmen. Davon ausgenommen ist die DSR Hotel Holding, deren Mehrheitseignerin die DERTOUR Group ist; sie operiert weiterhin eigenständig in Hamburg. Das Board besteht aus Ingo Burmester, der gleichzeitig den Gremienvorsitz innehat, Sebastian Spratte, der den Bereich Finance verantwortet, Christian Grage, der für den operativen Hotelbetrieb verantwortlich ist und Frank Seedorff, der den kommerziellen Bereich leitet, in dem Vertriebs- und Marketingthemen gebündelt werden.
„Die Hotel Division ist ein zentraler Erfolgsfaktor der DERTOUR Group. Der Hotelaufenthalt prägt maßgeblich die Qualität des Reiseerlebnisses und die Zufriedenheit der Gäste. Unser Ziel ist es, eine schlagkräftige Hotel Division zusammenzuführen, die auf Gäste und Partner ausgerichtet ist und unsere Expertisen sinnvoll bündelt“, erklärt Ingo Burmester. „Zudem werden wir die Investitionen in neue Hospitality-Technologie weiter intensivieren, um uns eng an den Bedürfnissen unserer Gäste auszurichten, Mitarbeitende besser zu unterstützen und Prozesse weiter zu optimieren.”
Standort- und markenübergreifende Zusammenarbeit stärken
Ab August 2026 plant die DERTOUR Hotel Division, in neuer Aufstellung zu agieren, in der Kompetenzen zukünftig marken- und standortübergreifend gesteuert werden. So soll der Bereich Operations zukünftig Aufgaben zur Betreuung der Hotelbetriebe für alle Marken übernehmen. Dazu gehören Sentido, Aldiana, Playitas, ananea und Calimera. Damit wird die operative Exzellenz in den Mittelpunkt gestellt, um höchste Qualitäts- und Service-Standards über alle Marken hinweg sicherzustellen. Auch in diesem Jahr stehen mindestens neun weitere Hoteleröffnungen (einschließlich DSR Hotel Holding), vor allem in beliebten Mittelmeer-Destinationen an, welche die Wachstumsambition der Hotelsparte unterstreichen.
Der Bereich Commercial wird künftig Funktionen wie z.B. Brand Marketing, E‑Commerce, Revenue Management und Vertrieb zentral steuern. „Dabei ist uns wichtig, jeder Marke die bestmöglichen Rahmenbedingungen für Wachstum zu geben. Wir wollen unsere Hotelmarken weiter stärken und schärfen“, erklärt Ingo Burmester.
Im Zuge der strategischen Neuausrichtung sollen die Aldiana GmbH und die DERTOUR Hotels & Resorts zukünftig zu einer Organisation zusammengeführt werden. Die Standorte Frankfurt und Köln bleiben dabei erhalten. Managing Director Aldiana, Andreas Pospiech, ist Mitglied des erweiterten Hotel Boards der Hotel Division.
Bereits im Mai 2022 hatte die DERTOUR Group die Clubhotel-Marke Aldiana zu hundert Prozent übernommen. „Damit wollen wir nun den nächsten Schritt der Integration gehen und wollen auch organisatorisch und prozessual noch enger als Hoteldivision zusammenwachsen“, erklärt Ingo Burmester. „Wir sehen Aldiana weiterhin als wesentlichen Treiber unseres Erfolges und werden das einzigartige Clubhotel-Erlebnis orientiert an den Bedürfnissen unserer Gäste weiterentwickeln.“
Im gleichen Zuge sollen daher ebenfalls zum August 2026 die Veranstalter-Tätigkeiten von Aldiana künftig größtenteils in die DERTOUR Deutschland überführt werden. Die Veranstaltermarke Aldiana wird weiterhin Bestand haben und in den bekannten Vertriebssystemen verfügbar sein. Detailinformationen für unsere Vertriebspartner stellen wir mit ausreichend Vorlauf über die bekannten Ansprechpartner zur Verfügung. „Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Aldiana-Vertriebspartnern ist für mich auch ganz persönlich eine Top-Priorität und wir werden einen nahtlosen Übergang und eine weiterhin enge Betreuung sicherstellen”, so Frank Seedorff.
Alle genannten Planungen stehen derzeit noch unter dem Vorbehalt der für die nächsten Wochen vorgesehen Einbindung der zuständigen Mitbestimmungsgremien.